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Medienmitteilung

 

Zürich akzeptiert den Verkehrskollaps

 

Zürich, 27. November 2011 – Der TCS Zürich bedauert, dass seine «Stau weg!-Initiative von den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern abgelehnt wurde. Offenbar wird verkannt, dass die Zürcher Autobahnen zusehends an ihre Kapazitätsgrenzen stossen oder diese schon überschritten haben.

 

Die untragbare Stausituation wird weder im Kanton Zürich noch in Bundesbern richtig gesehen. Die Vergangenheit zeigt, dass der Bund schon zu oft wichtige Projekte auf die lange Bank geschoben hat. Dies wollte die Initiative verhindern, indem sie Druck auf die entscheidenden Instanzen ausgeübt und ein unmissverständliches Zeichen gesendet hätte.

 

Die Initiative verlangte auch Sofortmassnahmen wie beispielsweise die Standstreifen-Nutzung bei erhöhtem Verkehrsaufkommen. Während St. Gallen diese Zwischenlösung bereits anwendet, verweist die Zürcher Regierung auf einen entsprechenden Versuch im Welschland.

 

Immer wieder war von Kantonsrat und Regierung zu hören, wie chancen- und wirkungslos eine Standesinitiative in Bern sei, besonders eine aus Zürich. So erstaunt es doch sehr, dass der gleiche Kantonsrat an seiner letzten Sitzung eine Standesinitiative beschlossen hat. Volkswirtschaftsdirektor Regierungsrat Ernst Stocker meinte dazu, es sei zwar nicht die eleganteste Waffe, aber immerhin eine Möglichkeit, um Druck auf den Bund auszuüben. Offenbar gelten beim Strassenverkehr andere Wertungen als beim öffentlichen Verkehr.

 


Medienkontakt

Reto Cavegn

Geschäftsführer TCS Zürich

044 286 86 13

reto.cavegn@tcs.ch

 

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Kein anderer Kanton muss so viel Staulasten tragen wie der Kanton Zürich. Um die prekäre Situation zu entschärfen, fordert der TCS Zürich einen gezielten und moderaten Ausbau des Nationalstrassennetzes. Die kantonale Volksinitiative «Stau weg!» soll helfen, den totalen Verkehrskollaps zu verhindern.





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